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Der Bergahorn ist ein heimischer Laubbaum, der vor allem durch seine großen, handförmig gelappten Blätter und seinen kräftigen Wuchs auffällt. Er gehört zu den Ahornarten und ist in Europa weit verbreitet.
In der Natur kann der Bergahorn zu einem stattlichen Baum heranwachsen, als Bonsai überzeugt er durch seine frische grüne Belaubung, den natürlichen Stammaufbau und seine gute Schnittverträglichkeit.
Die Blätter sind meist groß, fünflappig und im Austrieb frischgrün. Im Herbst färbt sich das Laub häufig gelblich bis goldgelb, bevor es abfällt. Die Rinde ist bei jungen Pflanzen eher glatt und grau, im Alter wird sie zunehmend strukturierter und kann leicht schuppig wirken. Durch sein kräftiges Wachstum eignet sich der Bergahorn besonders für größere Bonsai-Formen oder natürlich wirkende Gestaltungen.
Als heimische Art ist der Bergahorn robust, winterhart und gut an unser Klima angepasst. Er steht gerne hell bis sonnig, verträgt aber auch halbschattige Standorte. Wegen seiner starken Wuchskraft sollte er regelmäßig kontrolliert und zurückgeschnitten werden, damit die Form erhalten bleibt und die Verzweigung feiner wird.
Der Bergahorn ist als Bonsai ein robuster, heimischer Laubbaum und sollte im Freien kultiviert werden. Er bevorzugt einen hellen bis sonnigen Standort, kommt aber auch mit Halbschatten gut zurecht. Im Hochsommer ist ein leicht geschützter Platz von Vorteil, damit die großen Blätter bei starker Sonne und Hitze nicht verbrennen oder zu schnell austrocknen.
Das Substrat sollte locker, durchlässig und dennoch leicht feuchtigkeitsspeichernd sein. Der Bergahorn mag eine gleichmäßige Wasserversorgung, verträgt aber keine dauerhafte Staunässe. Besonders während der Wachstumszeit und an warmen Tagen sollte regelmäßig gegossen werden, sobald die Oberfläche leicht antrocknet.
Gedüngt wird vom Frühjahr bis in den Spätsommer regelmäßig mit organischem oder flüssigem Bonsaidünger. Durch seinen kräftigen Wuchs reagiert der Bergahorn gut auf Nährstoffe, sollte aber nicht übermäßig stark gedüngt werden, damit die Triebe und Blätter nicht zu grob werden.
Der Rückschnitt erfolgt während der Wachstumszeit regelmäßig, sobald die neuen Triebe zu lang werden. Dabei können junge Triebe auf ein bis zwei Blattpaare zurückgeschnitten werden. Größere Schnittmaßnahmen sollten möglichst in der laubfreien Zeit oder im zeitigen Frühjahr erfolgen. Da der Bergahorn stark austreiben kann, ist regelmäßiger Formschnitt wichtig, um die Verzweigung zu verbessern.
Als heimische Ahornart ist der Bergahorn winterhart. Im Winter sollte die Schale dennoch
vor starkem Durchfrieren geschützt werden, da die Wurzeln im Bonsaitopf empfindlicher sind als im Freiland. Ein geschützter Platz im Freien, zum Beispiel windgeschützt oder an einer Hauswand, ist ideal.
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